Klein Schneener Dorfnachrichten

Dorfnachrichten August 2020

Liebe Klein Schneener­in­nen und Klein Schneener,

in den let­zten Dorf­nachricht­en haben wir über das Coro­n­avirus und seine Fol­gen berichtet und auch in dieser Aus­gabe ist es wieder das Leitthema.

Unsere für näch­stes Jahr geplante Dor­fju­biläums­feier haben wir schw­eren Herzens ver­schoben. Wir müssen davon aus­ge­hen, dass wir auch weit­er­hin mit Ein­schränkun­gen leben müssen. Vie­len Dank dem Fes­tauss­chuss für die bere­its geleis­tete Arbeit und die Weit­sicht. Ob wir dann 2022 das Jubiläum so feiern kön­nen, wie wir es uns alle wün­schen, müssen wir abwarten.

Ins­beson­dere Ver­anstal­tun­gen wie Kirmes, Schützen­feste, Dorf- oder Straßen­feste sind weit­er­hin ver­boten, egal wie viele Teil­nehmer zu erwarten sind. Der wesentliche Grund ist, dass hier die erforder­lichen Hygien­eregeln nicht einge­hal­ten wer­den kön­nten. Dazu empfehle ich die fol­gende Home­page anzuse­hen:
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Her­zlichen Dank an alle Einwohner*innen, die nach wie vor viel Ver­ständ­nis für diese Maß­nah­men aufbringen.

Aber nicht alles ist ver­boten, und so kön­nen wir am 6. Sep­tem­ber 2020 einen Dorf­flohmarkt ver­anstal­ten. Erfreulicher­weise haben sich genü­gend Teilnehmer/Standbetreiber angemeldet. Weit­ere Infor­ma­tio­nen dazu ste­hen im Ein­leger. Bei der Durch­führung sind auch hier die durch die Gemeinde, dem Land­kreis und dem Land vorgegebe­nen Hygien­eregeln einzuhal­ten. Ein wichtiger Hin­weis an dieser Stelle:
An den Stän­den dür­fen keine Getränke oder Speisen ange­boten werden.

Bitte hal­tet euch daran, damit auch kün­ftig geplante Ver­anstal­tun­gen durchge­führt wer­den können.

Die Sporthäuser, Feuer­wehrg­eräte­häuser, Dor­fge­mein­schaft­shäuser sowie die Kirchen sind mit­tler­weile wieder geöffnet. Hier gibt es für die einzel­nen Bere­iche Vor­gaben und Aufla­gen. Die jew­eili­gen Vorstände sind von der Gemeinde informiert wor­den und kön­nen Auskun­ft darüber geben, was in den Häusern möglich ist.

Wenn wir uns alle an diese Regeln hal­ten, dann ist das auch ein weit­er­er Schritt zur „Nor­mal­ität“.

Liebe Senior*innen,

in den let­zten Monat­en kon­nten lei­der auch die Besuche bei beson­deren Jubiläen oder Geburt­sta­gen nicht in dem Maße stat­tfind­en, wie es son­st üblich und schön war. Auch hier mussten die Vor­gaben zum Schutz der All­ge­mein­heit einge­hal­ten wer­den. Da in dem Fall ger­ade Sie als ältere Gen­er­a­tion betrof­fen und zu schützen sind, möchte ich auch hier um Ver­ständ­nis bitten.

Sie wur­den nicht vergessen; wir wer­den uns als Ort­srat da noch etwas ein­fall­en lassen.

Erfreulich ist, dass die „Senioren­tr­e­f­fen“ wieder möglich sind und das erste im August bere­its stattge­fun­den hat.

Soweit ich den Rück­mel­dun­gen ent­nom­men habe, waren alle erfreut, sich nach Monat­en wieder ein­mal in lock­er­er Runde mit entsprechen­dem Abstand zu tre­f­fen und zu unterhalten.

Vielle­icht hat der ein oder andere jet­zt Lust bekom­men, beim näch­sten Tre­f­fen mit dabei zu sein. Über „Nach­wuchs“ freut sich auch hier jeder.

Wir hof­fen alle, dass es bald einen Impf­stoff oder einen Fortschritt zur Bekämp­fung dieser Pan­demie gibt. Wir haben in unserem Ort und in der Gemeinde Fried­land bis­lang sehr viel Glück gehabt, müssen aber trotz­dem aufmerk­sam sein, damit es auch so bleibt. So wur­den wir im Juli mit Infek­tio­nen in der Lan­desauf­nah­me­be­hörde Stan­dort Fried­land kon­fron­tiert. Die Beson­nen­heit in der Behörde und die gute Zusam­me­nar­beit mit der Gemeinde, dem Land­kreis und der Lan­desregierung haben dazu geführt, dass eine Aus­bre­itung in unser­er Gemeinde ver­hin­dert wer­den konnte.

Die derzeit­ige Entwick­lung der wieder steigen­den Fal­lzahlen sehe ich mit großer Sorge. Sie zeigt, dass wir weit­er­hin umsichtig sein müssen.

Abstand und Maskenpflicht sind schon fast Nor­mal­ität und wer­den uns noch einige Zeit begleit­en. Nur wenn wir aufmerk­sam, geduldig, zurück­hal­tend und rück­sichtsvoll bleiben, wer­den wir in eini­gen Monat­en vielle­icht zur gewohn­ten Nor­mal­ität zurück­kehren können.

Ego­is­mus und Alle­ingänge haben momen­tan keinen Platz in unser­er Gesellschaft, auch nicht in Klein Schneen.

Die Kom­mu­nalpoli­tik nimmt langsam wieder ihre Arbeit auf. So find­et am 10. Sep­tem­ber die näch­ste Gemein­der­atssitzung statt. (Ort und Tage­sor­d­nung ent­nehmen Sie bitte den Aushän­gen oder der Home­page der Gemeinde). Das interkom­mu­nale Gewer­bege­bi­et wird dann auch The­ma sein. Die näch­ste Ort­sratssitzung wird sehr wahrschein­lich Ende Sep­tem­ber stat­tfind­en. Hier muss ich noch klären, ob wir im Geräte­haus tagen kön­nen, oder auf­grund der Ein­hal­tung der Hygien­eregeln in das Sporthaus auswe­ichen müssen. Rechtzeit­ige Infor­ma­tio­nen wer­den dazu folgen.

Bezug nehmen möchte ich auch nochmal auf die Erneuerung der Bach­brücke in der Friedlän­der Straße. Es kam und wird zu Verzögerun­gen in der Aus­führung kom­men. Das hängt entwed­er mit dem Bau­fortschritt oder der Wit­terung zusam­men. Hin­weise zu Verzögerun­gen bekommt nicht der Ortsrat/Ortsbürgermeister, häu­fig auch nicht die Gemeinde, son­dern in der Regel nur der Land­kreis Göt­tin­gen, da er für die Bau­maß­nahme zuständig ist.

Autotransporter in der Thiestraße

Umleitun­gen sind aus­geschildert über Elk­er­shausen und Obern­je­sa. Dass diese nicht genutzt wer­den, ist lei­der Real­ität. Vor kurzem hat ein LKW die Abkürzung durch die Thies­traße und den bre­it­en Stein genom­men, trotz Beschränkun­gen! Ich finde dies rück­sicht­s­los und unver­ant­wortlich. Ein Appell an die Ver­nun­ft nutzt hier lei­der nichts. Die anderen möglichen Streck­en, der Feld­weg an der Bahn ent­lang und der Gemein­de­verbindungsweg am Geräte­haus vor­bei, sind den Land­wirten vor­be­hal­ten und dienen als Rettungswege.

In den let­zten Dorf­nachricht­en habe ich über den Bre­it­ban­daus­bau in Klein Schneen berichtet. Nach­dem etwa die Hälfte des Dor­fes Zugang zum schnellen Inter­net hat, stockt der Aus­bau für die west­liche Dorfhälfte. Die angekündigten Tief­bauar­beit­en wur­den zeit­nah und ohne nen­nenswerte Prob­leme erledigt. Lei­der beste­hen die offe­nen Gruben an den Verteil­erkästen immer noch, und das seit fast einem Jahr! Als Fer­tig­stel­lung­ster­min wurde nun der 30. Sep­tem­ber 2020 genan­nt, er kon­nte aber nicht garantiert wer­den. Ich habe ins­beson­dere auf die nicht aus­re­ichende Sicherung der Grube an der Bushal­testelle hingewiesen. Ob das zur schnelleren Abar­beitung führt, bleibt zu hof­fen. Auch die Gemeinde ver­sucht da noch Ein­fluss zu nehmen.

Dem­nächst wird im Gemein­de­blatt etwas veröf­fentlicht zu den Vor­gaben für die Bere­it­stel­lung von Ein­stellplätzen auf den eige­nen Grund­stück­en. Ich möchte da etwas vor­greifen und darauf hin­weisen, dass es nach dem NbauG vorgeschrieben ist, genü­gend Ein­stellplätze auf dem eige­nen Grund­stück oder in der direk­ten Nähe bere­it zu stellen. In den let­zten Jahren wur­den viele Straßen im Ort saniert, teil­weise auch mit erhe­blich­er Beteili­gung der Anlieger. Die meis­ten haben auf ihren Grund­stück­en Gara­gen und Ein­stellplätze. Diese soll­ten auch genutzt wer­den. Wer bis­lang keinen Ein­stellplatz ein­gerichtet hat, auf Grund von baulichen Gegeben­heit­en einen Stellplatz auf seinem Grund­stück nicht ein­richt­en kann oder das Grund­stück so angelegt hat, dass die Fahrzeuge nicht mehr darauf parken kön­nen, hat die Möglichkeit einen Park­platz „abzulösen“. Weit­ere Infor­ma­tio­nen dazu wird es im übernäch­sten Gemein­de­blatt geben.

Bleibt gesund! Viele Grüße im Namen des Ort­srates
Her­mann Capelle, Orts­bürg­er­meis­ter

Ter­mi­nen, die nicht stat­tfind­en bzw. entfallen:

  • Kirmes Warm up, 26. Sep­tem­ber 2020
  • Advents­markt, 5. Dezem­ber 2020
  • Sil­vester­feier im Sporthaus, 31.12.2020